So füllen Sie Ihren Redaktionsplan – 6 Ideen für Ihren Blog

Für Ihren Unternehmensblog brauchen Sie ständig neue Ideen, um ihn auch mit Inhalten und Leben zu füllen. Denn: „Content ist King“. Aber mit welchen Themen erstellt man am besten den Redaktionsplan? Wir haben Ihnen 6 kreative Ideen zusammengesucht.

Der geneigte Blog-Leser ist oftmals ein kompliziertes Wesen: Was will er lesen? Wie viele Grafiken und Bilder braucht er, um bei der Stange zu bleiben? Und vor allem: Wie binde ich ihn, wenn doch der nächste Blogartikel des Konkurrenzunternehmens nur einen Klick entfernt ist?

Tipp 1: Stimmen Sie die Themen auf Ihre Leser ab

Zunächst sollten Sie sich das komplizierte Wesen genau anschauen. Welche Stammleserschaft haben Sie bereits? Welche wollen Sie? Es geht wie immer um die Zielgruppenanalyse. Finden Sie heraus, wer Ihre Zielgruppe ist und mit welchen Themen Sie diese informieren und unterhalten können. Haben Sie ein Bild Ihres Lesers, dann haben Sie bereits eine Ahnung, welche Inhalte Sie in den Artikeln vorstellen werden. Denn der Mittfünfziger Autofan und Jagdfreund interessiert sich wahrscheinlich für andere Artikel als die zwanzigjährige Weltenbummlerin.

Sprechen Sie mit Ihrem Kunden-Service und dem Vertrieb. Die Mitarbeiter inspirieren Sie sicher zu tollen Themen, die das Interesse Ihrer Zielgruppe genau treffen. Beantworten Sie Kundenfragen. Entweder Ihre eigenen oder verwenden Sie Fragen von Q&A-Sites oder aus Foren. Sie können auch Ihre Leser selbst auffordern, weitere Fragen zu stellen.

Recherche-Tipp: Wagen Sie einen Blick in den Blog Ihrer Konkurrenz. Natürlich nur als thematische Anregung! Sie sollten sich jedoch abheben - mit einem spezifischeren Content und einer besseren Umsetzung.

Jetzt gilt es, einen Redaktionsplan zu erstellen. Idealerweise füllen Sie Ihren Redaktionsplan für einen längeren Zeitraum im Voraus: beispielsweise für ein Quartal, ein halbes oder gar ein ganzes Jahr. So behalten Sie den Überblick über geplante, veröffentlichte und neue Beiträge in Ihrem Blog - und bekommen eine zusätzliche Anregung für neue Blogthemen.

Tipp 2: Blogthemen im Redaktionsplan finden

Schauen Sie sich Ihren aktuellen Redaktionsplan und die Pläne der letzten Jahre an. Oftmals gibt es allgemeine Blogbeiträge, deren Einzelthemen sich hervorragend für einen eigenständigen Artikel eignen: Dröseln Sie beispielsweise einen Überblick in seine einzelnen Bestandteile auf. So haben Sie gleich mehrere Themen für Ihren aktuellen Redaktionsplan. Dieser Blogartikel ist auch ein Überblick. Die einzelnen Tipps wären also potenzielle Einzelbeiträge.

Hinweis: Verfassen Sie detaillierte Beiträge, die in die Tiefe statt Breite gehen. Beleuchten Sie also nur einen Teilaspekt eines Themas, so bleiben Ihnen weitere Bereiche für andere Veröffentlichungen.

Tipp 3: Gewähren Sie einen Blick hinter die Kulissen

Konnten Sie einen Kooperationspartner gewinnen? Haben Sie erstmalig Lehrlinge im Unternehmen? Arbeiten Sie an einem Whitepaper oder stellen Sie sich einer unternehmerischen Herausforderung? Prima. Lassen Sie Ihre Leser teilhaben. Das ist authentisch, macht Ihr Unternehmen transparenter und nahbar. Neue Produkte und Service-Leistungen gehören ebenfalls in den Blog. Interviewen Sie doch den verantwortlichen Projektmanager oder verfassen Sie einen Ratgeberartikel zu Ihrer Neuheit.

Viele Unternehmensereignisse sind eine Abfolge verschiedener Ereignisse - und Menschen lieben Fortsetzungen. Begleiten Sie Entwicklungen doch daher mit einer Reihe an Blog-Posts. Stellen Sie in einer Serie Ihre Mitarbeiter und Kollegen im Interview vor. Auch Veranstaltungen wie der letzte Messeauftritt und die Vorstellung Ihres neuen Produkts oder das alljährliche Firmenfest passen in den Unternehmensblog unter die Kategorie „über uns“.

Ihre Branche oder Ihr Unternehmen hat so seine Eigenheiten oder gar Mythen? Es muss nicht immer die Innovation schlechthin sein: Verraten Sie Ihre Marotten, decken Sie die Wahrheit hinter Branchenmythen auf und stellen Sie Werkzeuge, Programme und Arbeitsschritte vor, die Ihren Arbeitsalltag ausmachen. Oder erzählen Sie die Geschichte hinter Ihrem Firmennamen und Logo.

Tipp 4: Nutzen Sie gesuchte Keywords

Begriffe, nach denen häufiger gesucht wird, erhalten eine bessere Platzierungen in der Google-Suche. Machen Sie sich dies zu Nutze und finden Sie über Keyword-Recherche-Tools wie den Google Keyword Planner Ihre relevanten Suchbegriffe oder -phrasen. Mit diesen Begriffen schreiben Sie Artikel zu Inhalten, die in der Google-Suche eine gute Platzierung erzielen.

Tipp 5: Denken Sie saisonal

Achten Sie auf die Jahreszeiten. Passend zu Frühling, Sommer, Herbst und Winter lassen sich saisonale Themen finden - die dann auch besonders häufig in den Suchmaschinen gesucht werden. In diese Kategorie fallen auch Aktions- und Feiertage. Besonders skurrile Aktions- und Feiertage sind ideale Aufhänger für Ihren kreativen Inhalt.

Tipp 6: Ranken Sie mit Top-Listen

Haben Sie sich für diesen Artikel wegen der 6 versprochenen Tipps entschieden? Genau, Menschen mögen Hitlisten: von den „10 besten Marketingstrategien“ bis hin zu den „3 goldenen Contentregeln“. Das liegt an unserem Leseverhalten: Kurz, übersichtlich und knackig soll der Inhalt präsentiert werden, denn dann lässt er sich bequem scannen. Suchen Sie also nach Themen, die sich in verschiedenen Tipps, Tricks und Listen unterbringen lassen.

Vergessen Sie neben allen positiven Aufzählungen nicht die berühmten abschreckenden Beispiele. Sorgen Sie für Abwechslung und veröffentlichen Sie doch mal eine „Top Fails List“ oder einen Beitrag der „Schlimmsten …“. Solche Ausrutscher sind mindestens genauso unterhaltsam wie Erfolgsbeispiele. Wenn Sie eine solche Negativliste zusammenstellen, sollte jedoch etwas lehrreiches oder positives betont werden - sonst verkommt der Beitrag schnell zu purer Schadenfreude. Verbinden Sie Ihr Ranking doch mit abschließenden Tipps, wie Ihre Leser es besser machen können.

Gehen Ihnen die Ideen aus?

Wenn Sie weitere kreative Unterstützung benötigen, nimmt Ihnen unser Team gerne die Ideenfindung für die nächsten Blogartikel ab.

Undine Jaehne 18.12.2019