Der Klassiker aus der Druckerei: Erfolgreiche Katalogwerbung

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Der Katalog ist wie dieser eine Mitarbeiter, der irgendwie schon immer da war. Jeder kennt und mag ihn, aber niemand kann sich so richtig erinnern, wann er aufgetaucht ist. Wer den Katalog aufgrund seiner langen Karriere als altbacken und irrelevant abstempelt, begeht jedoch einen Fehler. Der Hochglanz-Schmöker ist nach wie vor im Rennen, nur seine Rolle hat sich etwas verändert.

Der Katalog in der heutigen Werbewelt

So mancher strebsamer Unternehmer fragt sich, wer in Zeiten des Internets noch einen gedruckten Katalog anschaut. Schließlich ist mittlerweile so gut wie jedes Produkt online vertreten und kann dort auch direkt bestellt werden. Allerdings geht Onlineshopping mit vielen Klicks und offenen Tabs einher – ein Aufwand, den der Katalog umgeht. In ihm kann noch ganz gemütlich geblättert werden, unabhängig von Akkustand und Internetempfang. Ihn können Verbraucher morgens noch schnell in die Tasche stecken, um ihn auf dem Weg zur Arbeit zu lesen. Und ein schön gestalteter Katalog in ansprechendem Format bleibt auch mal mehrere Wochen auf dem heimischen Couchtisch liegen, wo immer wieder jemand in ihm stöbert.

So lässt sich schon erahnen, wie sich die Funktion des Katalogs mit den Jahren gewandelt hat. Er wird nicht mehr in erster Linie zum Bestellen genutzt, sondern fungiert als gedruckte Inspirationsquelle. Das lässt sich besonders gut an Mode- und Lifestylekatalogen beobachten, denn sie sind oft schon halbe Magazine. Trendberatung, Make-up-Anleitung oder Kochrezept stehen da ganz selbstverständlich neben den Produkten.

Der wichtigste Punkt für moderne Katalogwerbung: Sie funktioniert nicht mehr im Alleingang. Kunden finden ihre Wunschprodukte im Katalog, bestellen sie dann aber meistens online. Das Druckerzeugnis ist also nur eine von mehreren Säulen, die gemeinsam erfolgreiches Verkaufsmarketing ergeben. Daher enthält ein guter Katalog auch immer einen deutlichen Hinweis auf den Onlineshop!

Tipps zur erfolgreichen Kataloggestaltung

Deckblatt

Die äußere Hülle ihres Katalogs ist sein Aushängeschild und daher besonders wichtig. Gestalten Sie das Deckblatt so, dass der Leser Lust auf mehr bekommt und orientieren Sie sich ruhig ein wenig an aktuellen Magazinen. Zu viel Text schreckt sofort ab, ein schönes und ungewöhnliches Foto macht hingegen neugierig. Stimmen Sie Ihr Deckblatt in jedem Fall auf ihre Zielgruppe ab: ansprechende Bilder und Schlagwörter helfen dabei. Außerdem können Sie natürlich auf die aktuelle Saison eingehen, z.B. „Ostern wird bunt!“ oder „Alles für Ihren perfekten Sommer“.

Sie sollten natürlich nicht schon den kompletten Inhalt des Katalogs auf dem Deckblatt verraten, ein oder zwei Spezialangebote schaden aber nicht. Sie werden am besten im Form von Störern eingesetzt, die auch gleich die Seitenangabe enthalten. Achten Sie darauf, dass die Gesamtkomposition Ihres Deckblatts nicht darunter leidet.

Inhaltsverzeichnis und Aufteilung

Ist der potenzielle Kunde bis zum Inhaltsverzeichnis vorgedrungen, darf er sich auch hier nicht abgeschreckt fühlen. Dafür sorgt ein angenehmes Layout, vor allem aber eine klare Gestaltung. Grenzen Sie die Kapitel schon hier mit verschiedenen Farben ab und bleiben Sie im ganzen Katalog bei diesem Konzept. Grobe Überbegriffe bzw. die Kapitelnamen sorgen für die erste Orientierung. Darunter können Sie beispielhafte Artikelgruppen nennen, damit der Leser sich so schnell wie möglich zurechtfindet. Mit beschrifteten Kopf- und Fußzeilen auf den Seiten können Sie für noch mehr Orientierung sorgen.

Seitenlayout

Auch bei der Gestaltung der Inhaltsseiten gibt es einiges zu beachten:

  • Das Bildmaterial sollte möglichst hochwertig sein. Schlussendlich lebt ein Katalog von ansprechenden Fotos, die ihr Geld am Ende wert sind.
  • Ein professionelles Layout ist übersichtlich, optisch ansprechend und folgt einem angenehmen Farbkonzept. Besondere Angebote können Sie natürlich gern hervorheben, allerdings sollten Sie immer noch ins Gesamtbild passen.
  • Produkttexte sollten ebenso kompakt wie informativ sein. Überlegen Sie, welche Fakten für den Kunden relevant sind und welche Sie auch weglassen können. Ordnen Sie jeden Text eindeutig seinem Bild zu.
  • Schreiben Sie verständlich! Komplizierte Fachbegriffe beeindrucken selten jemanden. Vielmehr sollten Ihre Produktbeschreibungen und andere Informationen so selbsterklärend wie möglich sein. Wer genau weiß, womit er es zu tun hat, bestellt eher als jemand, der noch offene Fragen im Kopf hat.

Bei so vielen Faktoren, die es zu beachten gilt, lohnt sich die Investition in einen kompetenten Ansprechpartner. Gute Werbeagenturen vereinen die Bereiche Grafik und Text in sich und können auch den Kontakt zur Druckerei für Sie übernehmen. Denn das ist noch so ein empfindlicher Punkt: Ein Katalog kann noch so toll gestaltet sein, aber wenn er auf schlechtem Papier gedruckt ist, landet er ganz schnell im Mülleimer.

Fazit: Der Katalog ist nach wie vor ein wichtiges Instrument der Werbung, weil er dem Kunden ganze Produktpaletten unkompliziert präsentieren kann. Ist er ansprechend gestaltet, fungiert er als perfektes Sprungbrett zum Onlineshop, wo der Verbraucher letztendlich bestellt.

Alexandra Huth 24.04.2018

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